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Tattoo-Größe & Platzierung in Bremen: Warum der Bodyflow entscheidet

Timo Schledermann
17. Dezember 2025
Bodyflow
Tattoo-Platzierung
Tattoo-Größe
Bremen
Beratung
Design

Tattoo-Größe & Platzierung: Warum Bodyflow dein Tattoo wirklich besser macht

Ein starkes Motiv ist nur der Anfang. Ob ein Tattoo am Ende überzeugt, entscheidet sich durch Größe, Platzierung und den Bodyflow – also die Art, wie das Design mit deiner Anatomie interagiert. In meinem privaten Studio in der Böttcherstraße 1, 28195 Bremen, zeichne ich jedes Motiv individuell und so, dass es nicht einfach „auf“ deinem Körper sitzt, sondern mit ihm fließt. Keine Kopien: Ich zeichne alle Motive selbst – authentisch, ehrlich, maßgeschneidert.

Was Bodyflow bedeutet

Bodyflow ist die Harmonie zwischen Design, Körperform und Bewegung. Haut ist keine flache Leinwand; sie liegt über Muskeln, Knochen und Gelenken. Ein gutes Tattoo greift diese Strukturen auf: den Verlauf des Deltamuskels, die Mittellinie der Wirbelsäule, die Kurve des Unterarms, Übergänge an Schulter, Ellbogen oder Hüfte. So wirkt ein Motiv im Stand und in Bewegung stimmig. Designs, die Anatomie ignorieren, wirken statisch oder verzerren beim Beugen und Atmen. Wer den Körper respektiert, verstärkt Silhouette, Dynamik und Tiefe.

Die richtige Größe: Lesbarkeit und Langlebigkeit

Größe ist kein Geschmacksthema, sondern Technik. Linien brauchen Raum, damit sie auch in Jahren trennscharf bleiben. Mikro-Details, die auf dem Screen beeindruckend sind, verschmelzen auf der Haut schnell. Umgekehrt können überdimensionierte Motive Proportionen kippen und Bereiche „erschlagen“. Deshalb testen wir Größen immer am Körper mit Stencils und prüfen sie im Spiegel – in Ruhe und in Bewegung. Erst wenn Lesbarkeit, Kontrast und Negativräume stimmen, wird gestochen.

Platzierung mit Flow: Körperzonen sinnvoll nutzen

Jede Region hat eigene Formen und Bewegungen. Der Rücken bietet viel Fläche für szenische Motive, klare Zentralachsen und großflächiges Blackwork. Schulterblätter funktionieren als natürliche Rahmen; die Wirbelsäule als Leitlinie, damit Motive beim Atmen lebendig wirken, ohne zu brechen.

Die Schulterkugel ist ideal für runde Formen wie Kompass oder Medaillon – die Rundung greift das Motiv auf und verbindet sich sauber in den Oberarm. Ober- und Unterarm sind zylindrisch; hier entfalten Motive ihren Reiz, wenn sie den Arm umspielen, statt flach dagegenzustehen. Übergänge über Ellbogenfalten plane ich so, dass Linien nicht ungewollt knicken.

An Rippen und Flanke funktionieren organische Motive besonders gut: Wellen, Ranken, Wolken, Ornamente – sie „atmen“ mit. Oberschenkel und Hüfte bieten Platz für Details; diagonale Kompositionen strecken optisch, harte horizontale Abschlüsse blocken schnell. An der Wade hilft eine leichte Gewichtung nach oben, weil der Unterschenkel nach unten schmaler wird; so bleiben Proportionen und Lesbarkeit stimmig – auch beim Gehen.

Stil und Flow: Neotraditional, Oldschool, Heavy Blackwork

Dein Stil beeinflusst die Komposition. In Neotraditional nutze ich Volumen, Lichtkanten und klare Negativräume, um Rundungen und Übergänge zu betonen. Oldschool profitiert von kräftigen Linien und starken Shapes – ideal für bewegte Zonen, in denen Lesbarkeit zählt. Heavy Blackwork erfordert bewusste Massenverteilung: Große schwarze Flächen wirken nur dann edel, wenn sie Muskelverläufen folgen statt sie zu „blocken“. In allen drei Stilrichtungen zeichne ich dein Motiv von Grund auf neu – für deinen Körper, deine Proportionen, deinen Flow.

Häufige Irrtümer – und wie wir sie vermeiden

Copycats sind in der Szene zurecht verpönt. Ein 1:1-Transfer eines fremden Tattoos ist nicht nur respektlos, sondern anatomisch selten sinnvoll. Was auf breiten Schultern stark wirkt, verliert auf schmaleren Proportionen an Präsenz. Deshalb startet jedes Projekt bei mir mit deinem Körper als Ausgangspunkt. Wir denken langfristig: Einzelmotive so planen, dass sie später mit weiteren Tattoos harmonieren. Auf symmetrischen Flächen wie Brust oder Rücken richte ich millimetergenau an der Mittelachse aus und prüfe die Platzierung im Stehen, Sitzen und in Bewegung. So vermeiden wir Verzerrungen, die sonst erst nach dem Stechen auffallen.

Beispiele aus meinem Studio

Hier siehst du zwei meiner Neotraditional-Arbeiten, die den Bodyflow des Unterarms gezielt aufnehmen:
  • Hund auf dem Unterarm – diagonale Ausrichtung, florale Elemente folgen der Armkurve, klare Negativräume für langfristige Lesbarkeit.
  • Neotraditional Hund auf dem Unterarm
  • Tanjiro und Nezuko (Demon Slayer) am Außenunterarm – Komposition als sanfte S-Form, Blickführung und Handposition entlang der Armachse, Kontraste an den Drehpunkten für Lesbarkeit aus mehreren Blickwinkeln.
  • Tanjiro und Nezuko Neotraditional am Außenunterarm

    Mehr Beispiele findest du in meiner Galerie: https://tattoosbytimo.de/galerie

    Fazit

    Ein gutes Tattoo entsteht, wenn Idee, Stil, Größe, Platzierung und Bodyflow zusammen gedacht werden. In meinem Studio in der Böttcherstraße 1, 28195 Bremen, bekommst du genau das: ein individuell gezeichnetes Original, das mit deinem Körper fließt und langfristig lesbar bleibt. Wenn du bereit bist für ein Design, das wirklich zu dir passt, buche deine Beratung kostenlos auf tattoosbytimo.de oder schreib mir auf Instagram: @tattoosbytimo. Neotraditional, Oldschool oder Heavy Blackwork – hier entstehen Originale. Authentisch. Ehrlich. Maßgeschneidert.

    Tattoo Größe & Platzierung Bremen: Bodyflow Guide 2025 | TattoosByTimo